Das Bauernjahr

Ein Hof lebt im Rhythmus der Jahreszeiten. 

Am Alpegger bestimmt nicht der Kalender den Alltag, sondern die Natur. Jede Jahreszeit bringt ihre eigene Arbeit, ihre eigene Stimmung, ihren eigenen Duft. Wer bei uns Urlaub macht, erlebt keinen inszenierten Bauernhof – sondern einen Hof, der wirklich lebt.

 ​​Frühling

Die ersten Blumen brechen durch die Erde.

Im Stall gibt es Nachwuchs – neugierige Augen, wackelige Beine, leises Blöken. Jetzt beginnt die erste Arbeit draußen: Zäune kontrollieren, Felder vorbereiten, Ordnung schaffen nach dem Winter. 

Die Luft ist klar, die Sonne warm, und überall liegt dieses Gefühl von Neubeginn. 

Wenn alles neu beginnt Die Wiesen werden wieder grün.

 ​Sommer

Zeit der langen Tage.

Die Wiesen werden gemäht, das Heu gewendet, gesammelt, eingebracht.
Der Duft von frisch geschnittenem Gras liegt in der Luft. Kinder laufen barfuß durch die Wiese, helfen beim Heuwenden oder beobachten, wie die Arbeit Hand in Hand geht. Abends bleibt es lange hell. Man sitzt draußen, hört Grillen und spürt: Der Tag war voll – aber auf eine gute Weise.

Und wer möchte, startet direkt vom Hof zu Wanderungen.

 ​Herbst

Erntezeit und warme Farben.

Jetzt wird gesammelt, was gewachsen ist. Kartoffeln werden aus der Erde geholt. Kastanien über dem Feuer geröstet. Die Wälder färben sich in warmen Gold- und Rottönen. Der Herbst bringt Ruhe – aber auch Fülle. Die Tage sind klar, die Sicht weit, die Luft frisch.

Es ist die Zeit, in der man draußen noch viel erlebt – und drinnen die Gemütlichkeit wiederentdeckt.

 ​Winter

Stille und klare Luft

Der Hof wird ruhiger. Schnee legt sich über Wiesen und Dächer. Wer Schneeschuhe anschnallt oder einfach durch die Winterlandschaft spaziert, merkt schnell: Hier ist Platz. Und Stille. 

Kein Durchgangsverkehr. Kein Lärm.
Nur klare Bergluft und knirschender Schnee unter den Schuhen.

Drinnen wird es warm und gemütlich – draußen weit und ruhig.